Jan 142019
 

Im Ortsgebiet müssen Eigentümerinnen/Eigentümer von Liegenschaften zwischen 6 und 22 Uhr Gehsteige, Gehwege und Stiegenhäuser innerhalb von 3 m entlang ihrer gesamten Liegenschaft von Schnee räumen. Bei Schnee und Glatteis müssen sie diese auch streuen.
Ist kein Gehsteig (Gehweg) vorhanden, muss der Straßenrand in der Breite von 1 m geräumt und bestreut werden. In einer Fußgängerzone oder Wohnstraße ohne Gehsteige muss auf der Fahrbahn ein 1 m breiter Streifen entlang der Häuserfront gereinigt und bestreut werden.

HINWEIS

Die Räum- und Streupflicht gilt auch für Eigentümerinnen/Eigentümer von Verkaufshütten.
Eigentümerinnen/Eigentümer von unverbauten, land- und forstwirtschaftlich genutzten Liegenschaften sind von dieser Pflicht ausgenommen.

 

Uneingeschränkt müssen Eigentümerinnen/Eigentümer von Liegenschaften und Verkaufshütten dafür sorgen, dass Schneewechten und Eisbildungen von den Dächern ihrer an der Straße gelegenen Gebäude entfernt werden.

Durch die Schneeräumung und Entfernung von Dachlawinen dürfen andere Straßenbenützerinnen/andere Straßenbenützer nicht gefährdet oder behindert werden; nötigenfalls müssen die gefährdeten Straßenstellen abgeschrankt oder geeignet gekennzeichnet werden.

Wird die Schneeräumung und die Entfernung von Dachlawinen z.B. einem Schneeräumungsunternehmen übertragen, treffen dieses die genannten Pflichten.

Schneehaufen, die von Schneepflügen der Straßenverwaltung auf den Gehsteig geschoben werden, müssen ebenfalls entfernt werden. Zur Ablagerung von Schnee aus Häusern oder Grundstücken auf der Straße benötigt die Liegenschaftseigentümerin/der Liegenschaftseigentümer eine Bewilligung.

HINWEIS

Bei andauerndem starken Schneefall entfällt die Räum- und Streupflicht nur dann, wenn sie völlig zwecklos und praktisch wirkungslos ist.

Außerhalb des Ortsgebietes gilt die genannte Räum- und Streupflicht nach der Straßenverkehrsordnung nicht. Zu beachten ist dort jedoch die Haftung des Wegehalters bei vorsätzlicher oder grob fahrlässiger Verletzung seiner Verkehrssicherungspflicht.

Rechtsgrundlagen

§ 93 Straßenverkehrsordnung (StVO)

 

Okt 252018
 

Abnehmerinformation über die Qualität des Trinkwassers der Stadtgemeinde Hainfeld vom 10.09.2018

Die Wasserversorgungsanlage (WVA) Hainfeld wird durch die Quellen Hinterleiten und Kirchtal, sowie durch den Brunnen Ramsau gespeist und stellt die öffentliche Trinkwasserversorgung der Stadtgemeinde Hainfeld sicher. Das gelieferte Trinkwasser wird zweimal jährlich durch ein externes Lebensmittelinstitut untersucht und permanent durch unsere Mitarbeiter kontrolliert.

Die wichtigsten Analyseergebnisse der letzten Untersuchung:

Probenahmestelle Rathaus:

Nitrat als NO3 in mg/l            4,9

pH-Wert                           7,4

Gesamthärte in °dH               17,3

Carbonathärte in °dH             15,4

Calcium als Ca in mg/l           90,8

Magnesium als Mg in mg/l         20,2

Natrium als Na in mg/l            7,7

Kalium als K in mg/l              2,7

Chlorid als Cl in mg/l            9,3

Sulfat als SO4 in mg/l           37,5

Anmerkung:

Pestizide im untersuchten Umfang nicht bestimmbar.

Die angegebenen Werte können je nach Lage im Ortsnetz und Kapazität der einzelnen Wasserspender etwas abweichen.

Okt 032018
 

AMTLICHE   MITTEILUNG   DER   STADTGEMEINDE   HAINFELD

Sehr geehrte Hainfelderinnen und Hainfelder!

Ab 01. Oktober 2018 gibt es für die Gemeindebürger mit aufrechtem Haupt- oder Nebenwohnsitz in Hainfeld die Möglichkeit, Anträge für Pässe und Personalausweise direkt bei der Stadtgemeinde Hainfeld einzubringen. Die gesammelten Antragsunterlagen werden dann an die Bezirkshauptmannschaft Lilienfeld weitergeleitet.

Aus organisatorischen Gründen wird gebeten, Passanträge nur am Vormittag von 07.30 Uhr bis 12.00 Uhr zu stellen.

Bei der Antragstellung sind folgende Unterlagen unbedingt mitzunehmen:

  • ein amtlicher Lichtbildausweis,
  • Geburtsurkunde,
  • Staatsbürgerschaftsnachweis,
  • ein Passbild (Hochformat 35 x 45 mm), nicht älter als 6 Monate, das den Passkriterien entspricht,
  • das alte Reisedokument (Pass oder Personalausweis), wenn vorhanden,
  • gegebenenfalls zusätzliche Unterlagen (ev. Heiratsurkunde, ev. Diplomurkunde eines akademischen Grades, ev. Scheidungsurteil, bei Anträgen für Kinder und Jugendliche den Nachweis der Obsorge bei geschiedenen bzw. nicht verheirateten Eltern).

 

Kosten derzeit:

Reisepass: Kinder (bis 2. Geburtstag) gebührenfrei bei Erstausstellung € 00,00 Weiterführende Informationen help.gv.at
Kinder und Minderjährige (bis 12. Geburtstag) € 30,--
Erwachsene (ab 18. Geburtstag) € 75,90
Personalausweis: Kinder (bis 2. Geburtstag) gebührenfrei bei Erstausstellung € 00,00 Weiterführende Informationen help.gv.at
Kinder und Minderjährige (bis 16. Geburtstag) € 26,30
Minderjährige und Erwachsene (ab 16. Geburtstag) € 61,50

 

Die aktuellen Kosten für die jeweiligen Reisedokumente sind auf der Homepage: www.help.gv.at zu entnehmen.

Für die Reisepässe und Personalausweise bei Antrag auf der Gemeinde, ist mit einer Wartezeit von etwa zwei Wochen zu rechnen. Sollte ein Reisepass schneller gebraucht werden, wird der direkte Antrag bei der BH Lilienfeld empfohlen. Für den Antrag auf der Gemeinde fallen keine zusätzlichen Kosten an.

 

Sep 102018
 

Tag des Zivilschutzes am 6. Oktober 2018

Der Schutz des Menschen ist vorrangiges Ziel des Zivilschutzes. Mit dem Zivilschutz möchte der Staat seinen Bürgern helfen, Katastrophen und Notsituationen bestmöglich zu bewältigen. Dazu müssen die Menschen aber auch selbst etwas zu tun bereit sein. Und des-wegen wird einmal im Jahr – jeweils am ersten Samstag im Oktober – in Österreich der so genannte „Zivilschutztag“ begangen. Heuer ist das der 6. Oktober. Und auch heuer soll dieser spezieller Thementag nicht nur die Zivilschutzsignale in die Erinnerung der Österreicher rufen, sondern auch helfen, für den Ernstfall gewappnet zu sein.

Nicht erst seit den Chemiekatastrophen von Seveso und Bhopal sowie den Reaktorunfällen von Tschernobyl oder Fukushima wissen wir, dass nicht nur Naturkatastrophen großen Schaden anrichten können. Und gerade die Katastrophe von Tschernobyl hat gezeigt, dass sich Katastrophen auch auf weit entfernte Staaten auswirken können. Die Bürger Österreichs fordern daher zu Recht vorbeugende Maßnahmen zur Bewältigung von Notsituationen. Und sie hätten auch kein Verständnis dafür, würde man den Zivilschutz auf den nicht ganz auszuschließenden Fall eines militärischen Konfliktes begrenzen. Und weil die Wahrscheinlichkeit, durch Unfälle im Alltag, Naturkatastrophen und technische Katastrophen betroffen zu sein, in unserer technisierten Gesellschaft immer mehr ansteigt, gewinnt der „Selbstschutz“ in unserem Alltagsleben immer mehr an Bedeutung.

Doch was bedeutet „Selbstschutz“? Mit diesem Begriff ist grob die Überbrückung der Zeitspanne vom Eintritt einer Notsituation bis zum Eintreffen und Wirksamwerden einer organisierten Hilfe gemeint. In „Amtsdeutsch“ handelt es sich dabei um das persönliche Verhalten in von außen kommenden Notsituationen, die Selbsthilfefähigkeit des Einzelnen, sich auf Krisen, Katastrophen, Unglücksfälle oder den Verteidigungsfall vorzubereiten. Wird der Begriff „Selbstschutz“ im Zusammenhang mit Notwehr gebraucht, steht er für verschiedene Möglichkeiten der Gegenwehr, insbesondere um Schäden für Leib und Leben und für Sachen abzuwenden. Diese Bedeutung soll hier nicht abgehandelt werden. Was allerdings im Zusammenhang mit „Selbstschutz“ kompliziert klingt, ist in Wahrheit nicht ganz so schlimm: Allgemein gesehen geht es einfach darum, in einem Krisenfall nicht sofort von fremder Hilfe abhängig zu sein!

Grundsätzlich ist anzumerken, dass der Wille zum Selbstschutz allein nicht genügt. Nur wer sich auch die notwendigen Kenntnisse aneignet und die entsprechenden materiellen Vorsorgen trifft, wird in der Lage sein, den Selbstschutz aktiv zu betreiben. Denn es kann durchaus bis zu mehreren Tagen andauern, bis – im Fall großräumiger Katastrophen – Hilfe bis in die entlegensten Dörfer vordringen kann. Hinsichtlich einer Vorsorge empfiehlt der Österreichische Zivilschutzverband:

  • Lebensmittelreserven für mindestens zwei Wochen anlegen, dabei nicht nur mit den üblichen Grundnahrungsmittel oder Lebensmittel in Dosen, sondern auch Langzeitlebensmittel, die bis zu 25 Jahre halten (im Camping- oder Outdoor-Fachhandel zu erhalten)
  • Für sauberes Trinkwasser vorsorgen (falls sich Rohrbrüche ereignen oder eine Evakuierung vorgenommen wird), zum Beispiel durch entsprechende chemische Tabletten oder durch Filter, die ebenfalls im Camping- oder Outdoor-Fachhandel erhältlich sind
  • Vorsorge für einen Energieausfall durch Campingkocher und batteriebetriebene Informations-mittel treffen.
  • Notgepäck bereitstellen, zum Beispiel einen gefüllten Rucksack mit Erste-Hilfe-Material, Rundfunkgerät mit Kurbel, Kopien von Dokumenten, Verpflegung für mindestens zwei Tage, Feuer-zeug, Outdoorbekleidung, Transportmittel wie ein Schlauchboot, Leichtzelt und weiteres – als Vorsorge, wenn das Haus oder die Wohnung bei Überschwemmung, Chemieunfall oder Haus-brand verlassen werden muss.
  • Bei langfristigen Notlagen sind Haushalte mit eigenem Gemüse- und Kartoffelanbau im Vorteil

Detailinformationen, etwa wie ein „krisenfester Haushalt“ aussehen kann, und welche und wie viele Lebensmittel und Wasser dafür benötigt werden, finden Sie auf der Homepage des NÖ Zivilschutzverbandes, www.noezsv.at.